Alle Beiträge von Jennifer Jansen

Machst du mit?

Plakat1_Elternbeirat_WebEinige Elternräte sind inzwischen gewählt und eigentlich sollte jede/r Vorsitzende jedes Elternrates eine Einladung zur Gründungssitzung von der Kitaleitung erhalten haben. Falls dies nicht der Fall ist, fragt doch bitte dort einmal nach und lasst euch die Einladung geben. Sollte eure Einrichtung nichts davon wissen, gebt uns doch bitte kurz Bescheid. Am besten per Mail  mit einem Hinweis, in welcher Kita ihr in den Elternrat gewählt wurdet.
Und wenn ihr die Einladung habt, wäre es toll, wenn ihr am 08.11.16 um 18:00 Uhr zur Gründungssitzung ins Kreishaus nach Burgsteinfurt kommen würdet. Wir müssen zu dieser Sitzung VertreterInnen von mindestens 15% aller Einrichtungen im Zuständigkeitsbereich des Kreisjugendamtes zusammen bekommen, damit der dort gewählt JAEB offiziell seine Arbeit aufnehmen darf. Deshalb auch bitte fleißig teilen und auch denen weiter sagen, die hier nicht so regelmäßig vorbei schauen. Wir machen die Arbeit gerne aber sind darauf angewiesen, dass ihr als Eltern hinter uns steht.
WICHTIG: Wenn man zur Gründungssitzung kommt bedeutet das nicht automatisch, dass man im JAEB mitarbeiten muss. Es geht nur darum den JAEB zu wählen. Natürlich freuen wir uns über engagierte Eltern, die unser Team verstärken wollen

Kirche im Profil – Kindeswohl im Spannungsfeld von Familie und Beruf

Ich durfte am 20. September die o.g Veranstaltung in der Stadthalle Rheine mitverfolgen.  Im Zuge dessen, konnte ich im Anschluß Kontakt zum JAEB Rheine knüpfen. Herr Happe durfte als Elternvertreter die Diskussionsrunde mit führen.
Es war ein sehr interessanter, sowie informativer, als auch amüsanter Abend.
Der Vortrag von Prof. Dr. Rainer Strätz war sehr gelungen und kam im Puplikum gut an.
Die nachfolgende Diskussionsrunde befasste sich mit aktuellen Problemen, wie
-Personalschlüssel
-Kindergartenplätze für U3 Kinder
-Öffnungszeiten
-KiBiz (damit verbunden: Kindpauschalen, Finanzen)
-familienfreundliche Arbeitszeiten
-Dokumentation
-Ausbildungsplätze
-den Erzieher Beruf proffessionalisieren, wie kann der Stand des    Erziehers in der Gesellschaft verbessert werden
-Zukunftsaussichten

Ich hoffe, dass in diesem Rahmen genug Anstöße in Richtung Politik gegeben wurden und sich in Bezug auf das im kommenden Jahr anstehende neue KiBiz einiges zum Wohle unserer Kinder ändern wird.


 

Quelle:  Artikel der Westfälischen Nachrichten vom 21.09.16
Diskussion: Über die politischen Statements der beiden Landtagsabgeordneten Annette Watermann-Krass (SPD, r.) und Bernhard Tenhumberg (CDU) diskutierte das Podium mit Prof. Dr. Rainer Strätz (v.l.), Uta van Delden (Geschäftsführerin des Kindergartenverbundes im Kirchenkreis Tecklenburg), Moderatorin Sarah Stöber, Andreas Happe (Vorsitzender des Jugendamtselternbeirates der Stadt Rheine) und Kreisdechant Markus Dördelmann.
Diskussion: Über die politischen Statements der beiden Landtagsabgeordneten Annette Watermann-Krass (SPD, r.) und Bernhard Tenhumberg (CDU) diskutierte das Podium mit Prof. Dr. Rainer Strätz (v.l.), Uta van Delden (Geschäftsführerin des Kindergartenverbundes im Kirchenkreis Tecklenburg), Moderatorin Sarah Stöber, Andreas Happe (Vorsitzender des Jugendamtselternbeirates der Stadt Rheine) und Kreisdechant Markus Dördelmann.
Rheine/Kreis Steinfurt – Wie schwierig es ist, im „Spannungsfeld von Familie und Beruf“ das Wohl der Kinder im Blick zu behalten, damit beschäftigten sich Politiker, Pädagogen, Eltern- und Kirchenvertreter jetzt bei einer ökumenischen Veranstaltung in der Stadthalle Rheine

Auf die Rahmenbedingungen kommt es an. Und die könnten besser sein. Wie schwierig es ist, im „Spannungsfeld von Familie und Beruf“ das Wohl der Kinder im Blick zu behalten, damit beschäftigten sich Politiker, Pädagogen, Eltern- und Kirchenvertreter jetzt bei einer ökumenischen Veranstaltung  auf Einladung des katholischen Kreisdekanates Steinfurt, der beiden evangelischen Kirchenkreise Steinfurt-Coesfeld-Borken sowie Tecklenburg und der Caritas Rheine in der Rheiner Stadthalle.

Mit seinem Impulsvortrag „Die Tageseinrichtung – das zweite Zuhause?“ lieferte Prof. Dr. Rainer Strätz, ehemaliger Leiter des Sozialpädagogischen Instituts NRW und Experte auf dem Gebiet der Frühkindlichen Pädagogik, den etwa 300 Anwesenden jede Menge Denkanstöße. Moderatorin Sarah Stöber gab sie weiter – unter anderem an Kreisdechant Markus Dördelmann. Seine Antwort auf die Frage, was denn eine kirchliche Kindertagesstätte auszeichne: „Bei uns spürt man eine besondere Atmosphäre. Und wir haben inhaltlich etwas anzubieten, was andere nicht haben.“ Darüber hinaus investiere das Bistum Münster jährlich über 20 Mio. Euro in die Kitas.

Strätz erinnerte an die Gelassenheit in den kirchlichen Einrichtungen: „Vieles ist in diesen Kitas selbstverständlich“, lobte er das Engagement der Erzieherinnen. In seinem Referat hob Strätz besonders das Bedürfnis der Kinder nach einer ihnen vertrauten Bezugsperson hervor, die ihnen Sicherheit gibt. Den Eltern nahm er die Sorge, die Erzieherin könne vom Kind mehr geliebt werden als sie: „Ein Kind kann neue, zusätzliche Bindungen aufbauen, ohne dass die bestehenden leiden.“

Für eine optimale Betreuung vor allem der Unterdreijährigen müssten jedoch bestimmte Bedingungen erfüllt sein: „Wir brauchen einen deutlich besseren Personalschlüssel.“ Entscheidend sei nicht das angestellte Personal, sondern das anwesende. Die Begründung schickte er gleich hinterher: „Weit stärker als bei älteren Kindern verläuft die Entwicklung in den ersten Lebensjahren sehr individuell, was eine differenzierte Beobachtung jedes einzelnen Kindes und eine entsprechend spezifische Gestaltung der pädagogischen Arbeit verlangt.“

Die Aufenthaltszeit in den Einrichtungen solle nicht zu lang, aber auch nicht zu kurz sein. Auf eine genaue Stundenzahl mochte sich Strätz nicht festlegen. Vor der Anmeldung empfahl er den Eltern, sich die Tagesstätten anzuschauen und zu prüfen, ob sich das Kind dort wohl und geborgen fühlt: „Es kommt nicht auf die bunten Bauklötze an“, warnte er davor, allein auf Äußerliches zu achten. Ziel müsse es sein, den Kindern „Zuversicht und innere Stärke“ zu geben. Strätz forderte eine familienfreundliche Gestaltung der Arbeitszeiten.

Landrat Dr. Klaus Effing bündelte die Beiträge: „Kinderbetreuung unter Betrachtung des Kindeswohls ist eine gemeinsame Aufgabe der Kommunen, der Wirtschaft, der freien Träger und der Kitas.“ An die Landespolitik richtete er die Bitte: „Wenn wir nicht richtig investieren, holt es uns ein!“

Auch Kreisdechant Dördelmann hatte noch einen Wunsch Richtung Düsseldorf: „Tun Sie etwas gegen den Dokumentationswahnsinn! Dann haben die Erzieherinnen mehr Zeit für die Kinder.“

Roswitha Reckels leitet das Jugendamt

Einstimmiges-Votum-Roswitha-Reckels-leitet-das-Jugendamt_image_630_420f_wnNachfolgend der Zeitungsartikel der Westfälischen Nachrichten:

Roswitha Reckels wird neue Leiterin des Kreisjugendamtes. Der Kreisausschuss sprach sich in seiner Sitzung am vergangenen Dienstag einstimmig für die 48jährige aus. Reckels folgt damit Tilman Fuchs nach, der seit dem 1. Januar neuer Sozialdezernent des Kreises Steinfurt ist.

Seit September 2013 leitet die Wettringerin das Sachgebiet Personal und ist gleichzeitig stellvertretende Leiterin des Haupt- und Personalamt des Kreises.

Ihre Ausbildung beim Kreis Steinfurt begann Roswitha Reckels im August 1986. Das Studium an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung absolvierte sie von 1989 bis 1992 mit dem Abschluss „Diplom Verwaltungswirtin“. Seither war sie in unterschiedlichen Ämtern der Kreisverwaltung tätig, davon fast acht Jahre als stellvertretende Leiterin des Schul-, Kultur- und Sportamtes.

„Ich freue mich sehr auf meine neue, sehr verantwortungsvolle Aufgabe“, unterstreicht Roswitha Reckels, die ihren Dienst im Kreisjugendamt zum 1. Mai beginnt.

Gründungsversammlung am 03.11.15

Geschafft!!!

Gestern Abend wurde für das Kindergartenjahr 2015/2016 ein neuer Jugendamtselternbeirat mit 13 Mitgliedern gewählt. Zur Wahl kamen Elternvertreter aus 26 Kindertageseinrichtungen des Kreis Steinfurt.

Wir bedanken uns für das zahlreiche Erscheinen und hoffen auf ein erfolgreiches Jahr.
Außerdem möchten wir uns bei den „alten“ Mitgliedern des vergangenen Kindergartenjahres für die tolle Zusammenarbeit bedanken und wünschen allen alles Gute.

Die erste Sitzung des neuen JAEB findet am 16.11.2015 um 18:30 Uhr in Steinfurt statt.
Weitere Infos folgen…

Zentrales Anmeldeverfahren

In unserer letzten JAEB Sitzung am 23.02.15 beschäftigten wir uns unter anderem mit dem Zentralen Anmeldeverfahren im Kreis Steinfurt. Das Verfahren löst bei vielen Eltern Unmut aus, sodass wir uns entschlossen haben eine Stellungnahme an das Jugendamt zu senden. Auch in der AG § 78 Sitzung am 26.02.15 wurde dieser vorgelegt. Über den weiteren Verlauf werden wir informieren.

Sehr geehrte Damen und Herren,
auf der Sitzung des JAEB vom 23. Februar dieses Jahres hat sich der JAEB das zentrale Anmeldeverfahren im Kreis Steinfurt darlegen und erläutern lassen. Drei zentrale Punkte an diesem Verfahren sind aus Eltern(rats)-Perspektive ungünstig, wir bitten hier dringend über eine Nachbesserung und ggf. Rückmeldung an das Land nachzudenken um mit dem Anmeldeverfahren auch der Lebenswirklichkeit der Familien mit kleinen Kindern gerecht zu werden (Wiedereintritt in den Beruf nach Elternzeit etc):
  •  Der zeitliche Abstand zwischen Anmeldung und Zu- bzw. Absage muss deutlich kürzer werden. Beim momentanen Verfahren bleibt den Familien zur Absicherung evtl. beruflicher Notwendigkeiten nur eine „Maximalbuchung“ um auf der sicheren Seite zu sein
  • Der Wechsel des gebuchten Stundenkontingentes muss bis kurz vor Beginn des Kindergartenjahres möglich sein um auf sich verändernde Lebens- und Berufssituationen eingehen zu können.
  • Die Betreuungszeiten in den einzelnen Kitas müssen bei Anmeldung verbindlich feststehen für das folgende Kindergartenjahr. Nur so ist eine sinnvolle Planung auf Seiten der Familien möglich.
mit freundlichen Grüßen,
Ihr JAEB

2. JAEB-Sitzung 19.01.2015

 

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Newsletter 2/2015

Auf der Sitzung am 19.01.2015 gaben uns Frau Hauenherm und Herr Scheipers vom Kreisjugendamt Steinfurt Informationen zu den Themen „Kitafinanzierung“, „Mittagessen in den Einrichtungen“ sowie „Schließungszeiten“ auf Basis des novellierten Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) von 2014.

Mittagessen

Unter anderem wurde deutlich, dass es in vielen Einrichtungen noch Verbesserungsbedarf bei der Betreuung über die Mittagszeit gibt. Nicht überall erhalten alle Familien mit Buchungszeiten von 35 oder 45 Stunden die Möglichkeit, ihre Kinder über die Mittagszeit betreuen zu lassen. Dies soll aber nach der Novelle des KiBiz allen Kindern mit 35 und 45 Buchungsstunden ermöglicht werden. Teilweise ist die Begrenzung der Betreuungsplätze durch fehlende Räumlichkeiten oder Ausstattung begründet. Teilweise wird auch argumentiert, es würde keine ausreichende finanzielle Ausstattung für die Beschäftigung nichtpädagogischer Kräfte geben. Dazu sei angemerkt, dass jede Einrichtung eine Pauschale erhält, mit der solche Kräfte bezahlt werden sollen. Dies sind bei einer dreigruppigen Einrichtung im Jahr ca 6000€ (entspricht 500€/Monat).

Schließungszeiten

Das Jugendamt weist darauf hin, dass die Kitas in einem Ort aufgefordert sind, die Schließungszeiten so miteinander abzustimmen, dass immer eine Betreuungsmöglichkeit im Ort gegeben ist. Das gilt auch vor allem für die Ferienzeiten. Generell sollte die Zahl der Schließungstage einer Einrichtung die Zahl von 20 nicht überschreiten. Die Zahl von 30 Schließungstagen darf nicht überschritten werden.

Kitafinanzierung

Die Finanzierung der Kitas ist recht komplex und kann hier in der Kürze nicht dargelegt werden. Es sind aber Faktoren wie Gruppentypen, Anzahl der betreuten Kinder (aufgeschlüsselt nach Alter) etc. maßgeblich.

Bei der Diskussion wurde deutlich, dass auf Seiten der Elternschaft noch Informationsbedarf besteht, was die Inhalte des KiBiz und die Auslegung durch das Kreisjugendamt angeht.

Der JAEB empfiehlt daher bei Fragen, die nicht zufriedenstellend in den Kitas zu klären sind, den Kontakt zum Jugendamt zu suchen. Die fachkundigen Mitarbeiter stehen gerne für konkrete Fragestellungen zur Verfügung.

Protokolle

Natürlich werden für alle Sitzungen des JAEB Protokolle gefertigt. Im Rat werden auch Dinge besprochen, welche datenschutzrechtlich relevant sind. Daher haben wir beschlossen, die Protokolle nicht öffentlich zugänglich zu machen sondern stattdessen diesen Newsletter heraus zu geben.

Die nächste Sitzung findet am 23.02.2015 im Kreishaus in Steinfurt statt. Dabei werden unter anderem Fragen zum Anmeldeverfahren und Platzvergabe sowie die Neuregelung zur Sprachförderung erörtert.

Newsletter 2/2015 des Jugendamtselternbeirates des Jugendamtsbezirks des Kreises Steinfurt
Autor: Michael Herrmann – Webseite und Impressum auf http://www.jaeb-st.de

 

Der JAEB-Newsletter 2-2015 steht auch als PDF zum Download zur Verfügung.

1. JAEB-Sitzung 03.12.2014

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Newsletter  1/2015
Der Jugendamtselternbeirat stellt sich vor
Im November 2014 kamen Vertreter aus über 30 Einrichtungen aus dem gesamten Jugendamtsbezirk des Kreisjugendamtes Steinfurt im Kreishaus zusammen. 16 Elternvertreter bilden bis zur nächsten konstituierenden Sitzung im November 2015 den Jugendamtselternbeirat für den Kreisjugendamtsbezirk im Kreis Steinfurt.
Für das Kindergartenjahr 2014/2015 übernehmen folgende Mitglieder diese Funktionen:

• Kathrin Schäpers (Kita Wemhoff, Nordwalde)
1. Vorsitzende, Mitglied des Landesjugendamtselternbeirats in Düsseldorf

• Michael Herrmann (Familienzentrum St. Margareta, Lengerich)
2. Vorsitzender, beratendes Mitglied im Ausschuss der AG § 78, Webteam

• Thorsten Dahlhues (Kita Buschlandweg, OUTLAW Ochtrup)
beratendes Mitglied im Ausschuss der AG § 78

• Till Voßmerbäumer (Kinderland Lotte-Büren)
beratendes Mitglied im Jugendhilfeausschuss des Kreises Steinfurt

• Birgit Ernst (Kita St. Willibrord, Steinfurt)
stellvertretendes beratendes Mitglied im Jugendhilfeausschuss des Kreises Steinfurt

• Jennifer Jansen (Kita St. Johannes, Steinfurt)
Webteam

Es wurde beschlossen, dass der JAEB über seine Arbeit auf einer Homepage  (http://www.jaeb-st.de) und einen Newsletter informieren wird.
Das nächste Zusammentreffen wird am 19.01.2015 in der Kreisverwaltung in Steinfurt stattfinden. An diesem Termin wird das Kreisjugendamt Informationen zum KiBiz und deren Auslegungen geben (Finanzierung, Mittagessen in der Kita, Schließungszeiten).
Weiterhin werden weitere Abstimmungen zur Arbeit in diesem Jahr stattfinden.

Newsletter 1/2015 des Jugendamtselternbeirates des Jugendamtsbezirks des Kreises Steinfurt
Autor: Michael Herrmann – Webseite und Impressum auf http://www.jaeb-st.de

 

Der JAEB-ST Newsletter 1-2015 steht auch als PDF zum Download zur Verfügung.