Newsletter 3/2017

Liebe Kita-Elternbeiräte und interessierte Eltern,

ein echter Dauerbrenner sind die Öffnungszeiten und die mangelnde Flexibilität bei den Betreuungszeiten. Sich schon ein halbes Jahr im Voraus festzulegen, ob man von 8 bis 15 Uhr oder doch eher von 9 bis 16 Uhr Betreuung benötigt und das jeden Tag gleich. Muss das sein? Wir haben uns hier im Kreis Steinfurt einmal umgeschaut und nach anderen Konzepten gesucht und auch gefunden.

Nicole Baackmann (nb), Mitglied des JAEB, hat sich im Kinderland Horstmar umgeschaut.
Konzept der Betreuungszeiten der Einrichtung Kinderland in Horstmar
Das Kinderland ist unter der Trägerschaft der Gemeinnützigen Kinderland GmbH und hat seit einiger Zeit das Konzept der Betreuungszeiten den sich ändernden gesellschaftlichen Bedürfnissen angepasst. Grundsätzlich ist die Einrichtung von montags bis freitags zwischen 7 Uhr und 17 Uhr geöffnet. Die Kinder können in der Zeit bis 9 Uhr gebracht werden und zwischen 12 Uhr und 12:30 Uhr oder ab 14 Uhr abgeholt werden. Indivi-duelle Abholzeiten sind nach Absprache bei der Gruppe der U-3 Kinder möglich.
Bei den Buchungszeiten können entweder 25, 35 oder 45 Stunden gebucht werden. Unter Beachtung der Kernbetreuungszeit von 9 Uhr bis 12 Uhr und der gebuchten Stundenzahl können die Betreuungszeiten frei vereinbart werden.
Einmal jährlich erfolgt zudem durch die Kita eine Abfrage zu den bedarfsgerechten Betreuungszeiten (not-wendige Änderung sowohl der Buchungszeit als auch der Betreuungszeit für das kommende Kindergarten-jahr, Notwendigkeit einer Betreuung außerhalb der regulären Öffnungszeiten erforderlich?). Diese Abfrage dient der Einrichtung zur besseren Personalplanung.
Die Schließungstage sind sehr übersichtlich. Im Jahr ist die Einrichtung an insgesamt 4 Tagen geschlossen, bei denen es sich um zwei pädagogische Planungstage und den 24.12. sowie den 31.12. handelt.
In den Sommerferien ist die Einrichtung durchgehend geöffnet. In der sogenannten Kernurlaubszeit (2017: 24.07. – 04.08.) ist es wünschenswert, dass möglichst viele Kinder selber „Urlaub“ haben, da dies die Haupt-urlaubszeit der Erzieher/Innen ist. Für die Kinder, die während dieser Zeit aber eine Betreuung benötigen (Bedarfsabfrage erfolgt rechtzeitig an die Eltern), ist selbstverständlich eine verlässliche Betreuung in der Einrichtung gewährleistet. Obwohl das Kinderland nur vier Schließungstage im Jahr hat, sollten die Kinder mindestens 20 Urlaubstage pro Jahr nehmen (zwei Wochen davon an einem Stück).
Wir hoffen, Euch hiermit einen Einblick in das Konzept der Betreuungszeiten des Kinderlandes gegeben zu
haben. Weitere Hinweise zum Konzept des Kinderlandes findet Ihr ansonsten auch auf der Homepage
www.kinderland-lf.de . (nb)

Vielfach wird von den Kitaleitungen das Argument der schlechten Planbarkeit ins Feld geführt, um dieses
neue Konzept abzulehnen. Natürlich sehen auch wir einen größeren Aufwand bei der Ausarbeitung der
Dienstpläne. Von uns Eltern wird Flexibilität gefordert. Wir sollen uns flexibel nach der Elternzeit wieder in
die Arbeitswelt integrieren. Daher appellieren wir an die Träger und Kitaleitungen, auf die Wünsche und Bedürfnisse
der Familien und der Arbeitswelt zu reagieren und sich diesen anzupassen. Auch die Tatsache, dass
viele Kitas freitags bereits am frühen Nachmittag schließen, halten wir für nicht mehr zeitgemäß. (mh)

Auch hier im Kreis gibt es einen Mangel an pädagogischen Fachkräften. Dieser macht es zunehmen schwierig,
freie Stellen schnell mit qualifizierten Fachkräften zu besetzen. Durch den Rechtsanspruch auch für U3-
Kinder sind viele neue Gruppen und Kitas errichtet worden. Leider werden nicht genügend Ausbildungsplätze
angeboten, um dieses Defizit in absehbarer Zeit zu beheben. Nach alternativen Lösungen wird derzeit gesucht.
(mh)

Am Ende noch ein Thema, das uns sehr am Herzen liegt. Es wurde aus verschiedenen Orten berichtet, dass
in sozialen Netzwerken und Gruppen in Nachrichtendiensten wie WhatsApp regelrechte Hetzkampagnen gestartet
wurden, weil Kitaplätze nicht nach den Wünschen der Eltern vergeben werden konnten. Hier ist festzuhalten,
dass jeder Träger für seine Kitas die Aufnahmekriterien selbst festlegt. Dabei sind nach §9a Absatz 4
des KiBiz NRW die Elternvertreter anzuhören und Gestaltungshinweise angemessen zu berücksichtigen. Es
liegt also mit in der Hand der Elternvertreter, im Rat der Tageseinrichtung Vorschläge zu machen und auf den
Träger einzuwirken. Zudem möchten wir auch darauf hinweisen, dass Plätze, welche mit Mitteln des Kreises
oder des Landes NRW für U3-Kinder eingerichtet wurden, nicht für Kinder vergeben werden dürfen, die älter
als 3 Jahre sind. Dies ist die gültige Rechtslage und kann und darf weder von den Trägern noch vom Jugendamt
ignoriert werden.
Auch wenn man einen hohen oder sogar den höchst möglichen Elternbeitrag für einen Kitaplatz zahlt, so
erwirbt man damit keinen Anspruch auf seinen Wunsch-Kita-Platz sondern auf einen Kitaplatz in seiner Heimatgemeinde
bzw. –stadt. Die Vergabe erfolgt durch die Kitas anhand der zuvor festgelegten Aufnahmekriterien.
Kommt es zu einer Ablehnung durch die „Wunsch-Kita“, kann das Jugendamt den betroffenen Eltern Kitas
nennen, die noch freie Plätze anbieten können. Eine zwangsweise Vergabe der Plätze durch das Jugendamt
findet nicht statt.
Wir halten es für absolut unangemessen, MitarbeiterInnen von Kitas oder des (Kreis-)Jugendamtes verbal
anzugehen oder sogar mit Gewalt zu bedrohen. Diese Menschen leisten eine wertvolle und qualifizierte
Arbeit, die unseren Kindern zu Gute kommt. Dass die Gesetzeslage in manchen Punkten ein Stück weit entfernt
von der Lebenswirklichkeit ist, ist uns bekannt. Es wird derzeit an einem neuen Gesetz gearbeitet. Die
Elternschaft ist durch den Landeselternbeirat (http://www.leb-nrw.de/) in den Gesetzgebungsprozess eingebunden.
(mh)

Aktuelle Infos und Kontaktmöglichkeiten findet Ihr auf unserer Homepage und unserer Facebook-Seite!

Unsere nächste Sitzung findet am 12.06.17 um 18:30 Uhr statt. (jj)

Der aktuelle Newsletter steht hier zum Download bereit

Newsletter 2/2017

Newsletteraktion im Januar 2017

Im Januar 2017 sollten alle Elternbeiräte im Jugendamtsbezirk unseren Brief mit dem Anmeldeformular für den Newsletter erhalten haben. Bisher haben wir über 100 Neuanmeldungen bekommen, worüber wir uns sehr freuen. Diese Aktion werden wir jetzt zu Beginn jedes Sitzungsjahres durchführen, um auch die neu hinzugekommenen Elternvertreter über unsere Arbeit zu informieren.
Dieser – und natürlich auch alle folgenden Newsletter – dürfen und sollen sogar weiter verteilt und ausge-hängt werden. Inhaltlich werden wir uns in diesem Jahr unter anderem noch mit dem Thema „Flexible Be-treuungszeiten“ beschäftigen. (mh)

Die letzte Sitzung fand am 30.01.17 in einer KITA in Nordwalde statt.

Kitaplatzzusagen – warum dauert das so lange…?

In der letzten Zeit werden sowohl wir vom Jugendamtselternbeirat als auch die Elternbeiräte in den Kindertageseinrichtungen
vermehrt auf das Vergabeverfahren der KITA Plätze angesprochen.
Daher möchten wir Sie mit diesem Newsletter kurz über den Ablauf des Verfahrens informieren.
Im Rahmen des Zentralen Anmeldeverfahrens für die Kindertagesbetreuung erfolgte bereits im Oktober/
November 2016 durch die Eltern eine verbindliche Anmeldung für das Kindergartenjahr 2017/2018.
Zusammen mit der Anmeldung konnten die Eltern eine Wunscheinrichtung sowie bis zu zwei Alternativeinrichtungen
angeben.
Die Kindertageseinrichtungen treffen nach bestimmten Kriterien (Aufnahmekriterien werden vom Rat der
Tageseinrichtung beschlossen) die Entscheidung, welche Kinder eine Zusage für einen Platz erhalten sollen.
Diese Entscheidungen werden meistens bereits Anfang des Jahres getroffen.
Wenn Kindertageseinrichtungen schon jetzt eine Zusage für einen Platz an Eltern abgeben, erfolgt dies auf
eigene Verantwortung durch die Einrichtung.
Eine letztlich endgültige und verbindliche Zusage der Plätze können die Kindertageseinrichtungen voraussichtlich
erst im April geben. Das liegt daran, dass das Kreisjugendamt die Bedarfe bis zum 15.03. an das
Landesjugendamt melden muss. Von dort erfolgt dann die Genehmigung. Erst danach können die Einrichtungen
Ihre Personalplanung für das kommende Kindergartenjahr endgültig festlegen und somit ist erst zu
diesem Zeitpunkt eine endgültige Zusage der Plätze möglich.
Sofern Eltern keinen Platz für Ihr Kind erhalten haben, erteilt das Jugendamt Auskunft über freie Plätze in
anderen Kindertageseinrichtungen. (nb)

Unsere nächste Sitzung findet am 20.03.17 um 18:30 Uhr im Kreishaus Steinfurt statt. (jj)

Der aktuelle Newsletter steht hier zum Download bereit.

Frohe Weihnachten!

Wir wünschen allen Familien ein möglichst stressfreies, schönes und besinnliches Weihnachtsfest!
 
Anfang 2017 starten wir durch. Alle Elternbeiräte sollten dann über die Kitas Post von uns bekommen. Wenn nicht, fragt bei Eurer Leitung nach oder meldet Euch bei uns!
 
Bis dahin eine schöne Zeit!

Machst du mit?

Plakat1_Elternbeirat_WebEinige Elternräte sind inzwischen gewählt und eigentlich sollte jede/r Vorsitzende jedes Elternrates eine Einladung zur Gründungssitzung von der Kitaleitung erhalten haben. Falls dies nicht der Fall ist, fragt doch bitte dort einmal nach und lasst euch die Einladung geben. Sollte eure Einrichtung nichts davon wissen, gebt uns doch bitte kurz Bescheid. Am besten per Mail  mit einem Hinweis, in welcher Kita ihr in den Elternrat gewählt wurdet.
Und wenn ihr die Einladung habt, wäre es toll, wenn ihr am 08.11.16 um 18:00 Uhr zur Gründungssitzung ins Kreishaus nach Burgsteinfurt kommen würdet. Wir müssen zu dieser Sitzung VertreterInnen von mindestens 15% aller Einrichtungen im Zuständigkeitsbereich des Kreisjugendamtes zusammen bekommen, damit der dort gewählt JAEB offiziell seine Arbeit aufnehmen darf. Deshalb auch bitte fleißig teilen und auch denen weiter sagen, die hier nicht so regelmäßig vorbei schauen. Wir machen die Arbeit gerne aber sind darauf angewiesen, dass ihr als Eltern hinter uns steht.
WICHTIG: Wenn man zur Gründungssitzung kommt bedeutet das nicht automatisch, dass man im JAEB mitarbeiten muss. Es geht nur darum den JAEB zu wählen. Natürlich freuen wir uns über engagierte Eltern, die unser Team verstärken wollen

Kirche im Profil – Kindeswohl im Spannungsfeld von Familie und Beruf

Ich durfte am 20. September die o.g Veranstaltung in der Stadthalle Rheine mitverfolgen.  Im Zuge dessen, konnte ich im Anschluß Kontakt zum JAEB Rheine knüpfen. Herr Happe durfte als Elternvertreter die Diskussionsrunde mit führen.
Es war ein sehr interessanter, sowie informativer, als auch amüsanter Abend.
Der Vortrag von Prof. Dr. Rainer Strätz war sehr gelungen und kam im Puplikum gut an.
Die nachfolgende Diskussionsrunde befasste sich mit aktuellen Problemen, wie
-Personalschlüssel
-Kindergartenplätze für U3 Kinder
-Öffnungszeiten
-KiBiz (damit verbunden: Kindpauschalen, Finanzen)
-familienfreundliche Arbeitszeiten
-Dokumentation
-Ausbildungsplätze
-den Erzieher Beruf proffessionalisieren, wie kann der Stand des    Erziehers in der Gesellschaft verbessert werden
-Zukunftsaussichten

Ich hoffe, dass in diesem Rahmen genug Anstöße in Richtung Politik gegeben wurden und sich in Bezug auf das im kommenden Jahr anstehende neue KiBiz einiges zum Wohle unserer Kinder ändern wird.


 

Quelle:  Artikel der Westfälischen Nachrichten vom 21.09.16
Diskussion: Über die politischen Statements der beiden Landtagsabgeordneten Annette Watermann-Krass (SPD, r.) und Bernhard Tenhumberg (CDU) diskutierte das Podium mit Prof. Dr. Rainer Strätz (v.l.), Uta van Delden (Geschäftsführerin des Kindergartenverbundes im Kirchenkreis Tecklenburg), Moderatorin Sarah Stöber, Andreas Happe (Vorsitzender des Jugendamtselternbeirates der Stadt Rheine) und Kreisdechant Markus Dördelmann.
Diskussion: Über die politischen Statements der beiden Landtagsabgeordneten Annette Watermann-Krass (SPD, r.) und Bernhard Tenhumberg (CDU) diskutierte das Podium mit Prof. Dr. Rainer Strätz (v.l.), Uta van Delden (Geschäftsführerin des Kindergartenverbundes im Kirchenkreis Tecklenburg), Moderatorin Sarah Stöber, Andreas Happe (Vorsitzender des Jugendamtselternbeirates der Stadt Rheine) und Kreisdechant Markus Dördelmann.
Rheine/Kreis Steinfurt – Wie schwierig es ist, im „Spannungsfeld von Familie und Beruf“ das Wohl der Kinder im Blick zu behalten, damit beschäftigten sich Politiker, Pädagogen, Eltern- und Kirchenvertreter jetzt bei einer ökumenischen Veranstaltung in der Stadthalle Rheine

Auf die Rahmenbedingungen kommt es an. Und die könnten besser sein. Wie schwierig es ist, im „Spannungsfeld von Familie und Beruf“ das Wohl der Kinder im Blick zu behalten, damit beschäftigten sich Politiker, Pädagogen, Eltern- und Kirchenvertreter jetzt bei einer ökumenischen Veranstaltung  auf Einladung des katholischen Kreisdekanates Steinfurt, der beiden evangelischen Kirchenkreise Steinfurt-Coesfeld-Borken sowie Tecklenburg und der Caritas Rheine in der Rheiner Stadthalle.

Mit seinem Impulsvortrag „Die Tageseinrichtung – das zweite Zuhause?“ lieferte Prof. Dr. Rainer Strätz, ehemaliger Leiter des Sozialpädagogischen Instituts NRW und Experte auf dem Gebiet der Frühkindlichen Pädagogik, den etwa 300 Anwesenden jede Menge Denkanstöße. Moderatorin Sarah Stöber gab sie weiter – unter anderem an Kreisdechant Markus Dördelmann. Seine Antwort auf die Frage, was denn eine kirchliche Kindertagesstätte auszeichne: „Bei uns spürt man eine besondere Atmosphäre. Und wir haben inhaltlich etwas anzubieten, was andere nicht haben.“ Darüber hinaus investiere das Bistum Münster jährlich über 20 Mio. Euro in die Kitas.

Strätz erinnerte an die Gelassenheit in den kirchlichen Einrichtungen: „Vieles ist in diesen Kitas selbstverständlich“, lobte er das Engagement der Erzieherinnen. In seinem Referat hob Strätz besonders das Bedürfnis der Kinder nach einer ihnen vertrauten Bezugsperson hervor, die ihnen Sicherheit gibt. Den Eltern nahm er die Sorge, die Erzieherin könne vom Kind mehr geliebt werden als sie: „Ein Kind kann neue, zusätzliche Bindungen aufbauen, ohne dass die bestehenden leiden.“

Für eine optimale Betreuung vor allem der Unterdreijährigen müssten jedoch bestimmte Bedingungen erfüllt sein: „Wir brauchen einen deutlich besseren Personalschlüssel.“ Entscheidend sei nicht das angestellte Personal, sondern das anwesende. Die Begründung schickte er gleich hinterher: „Weit stärker als bei älteren Kindern verläuft die Entwicklung in den ersten Lebensjahren sehr individuell, was eine differenzierte Beobachtung jedes einzelnen Kindes und eine entsprechend spezifische Gestaltung der pädagogischen Arbeit verlangt.“

Die Aufenthaltszeit in den Einrichtungen solle nicht zu lang, aber auch nicht zu kurz sein. Auf eine genaue Stundenzahl mochte sich Strätz nicht festlegen. Vor der Anmeldung empfahl er den Eltern, sich die Tagesstätten anzuschauen und zu prüfen, ob sich das Kind dort wohl und geborgen fühlt: „Es kommt nicht auf die bunten Bauklötze an“, warnte er davor, allein auf Äußerliches zu achten. Ziel müsse es sein, den Kindern „Zuversicht und innere Stärke“ zu geben. Strätz forderte eine familienfreundliche Gestaltung der Arbeitszeiten.

Landrat Dr. Klaus Effing bündelte die Beiträge: „Kinderbetreuung unter Betrachtung des Kindeswohls ist eine gemeinsame Aufgabe der Kommunen, der Wirtschaft, der freien Träger und der Kitas.“ An die Landespolitik richtete er die Bitte: „Wenn wir nicht richtig investieren, holt es uns ein!“

Auch Kreisdechant Dördelmann hatte noch einen Wunsch Richtung Düsseldorf: „Tun Sie etwas gegen den Dokumentationswahnsinn! Dann haben die Erzieherinnen mehr Zeit für die Kinder.“

Roswitha Reckels leitet das Jugendamt

Einstimmiges-Votum-Roswitha-Reckels-leitet-das-Jugendamt_image_630_420f_wnNachfolgend der Zeitungsartikel der Westfälischen Nachrichten:

Roswitha Reckels wird neue Leiterin des Kreisjugendamtes. Der Kreisausschuss sprach sich in seiner Sitzung am vergangenen Dienstag einstimmig für die 48jährige aus. Reckels folgt damit Tilman Fuchs nach, der seit dem 1. Januar neuer Sozialdezernent des Kreises Steinfurt ist.

Seit September 2013 leitet die Wettringerin das Sachgebiet Personal und ist gleichzeitig stellvertretende Leiterin des Haupt- und Personalamt des Kreises.

Ihre Ausbildung beim Kreis Steinfurt begann Roswitha Reckels im August 1986. Das Studium an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung absolvierte sie von 1989 bis 1992 mit dem Abschluss „Diplom Verwaltungswirtin“. Seither war sie in unterschiedlichen Ämtern der Kreisverwaltung tätig, davon fast acht Jahre als stellvertretende Leiterin des Schul-, Kultur- und Sportamtes.

„Ich freue mich sehr auf meine neue, sehr verantwortungsvolle Aufgabe“, unterstreicht Roswitha Reckels, die ihren Dienst im Kreisjugendamt zum 1. Mai beginnt.